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Schon vor einiger Zeit sind Shogo die Blicke des Protokollführers Retsu aufgefallen und er hegt den Verdacht, dass der eigentliche Kapitän des Karate-Klubs in ihn verliebt ist sein könnte. Dafür würde sprechen, dass Retsu sich erst als Protokollführer des Schüllerrates beworben hatte, als Shogo Präsident wurde. Da Retsu nichts anderes kann als Shogo anzusehen, beschließt dieser den ersten Schritt zu wagen und bittet Retsu darum beim Training zusehen zu dürfen. Auch Shogo war einst aktiv im Karate und Retsus Vorbild. Nach dem Training lobt der Präsident ausgiebig seinen Schreiberling, doch er weis nicht so recht ob er wirklich die Gefühle von Retsu erwidern kann. Später sitzt Shogo in der Bibliothek der Schule und muss mit anhören, wie andere Schüler wiedereinmal über ihn herziehen. Als Retsu ebenfalls die Bibliothek betritt, weil er nach Shogo sucht, hört er die Lästereien und setzt sich sofort für seinen Schwarm ein. Die anderen Schüler verschwinden und kurz darauf findet Retsu Shogo hinter einer Bücherwand auf einer Bank mit geschlossenen Augen sitzend. Das Shogo sich nur schlafend stellt bemerkt Retsu nicht und so vergeht der Moment ungenutzt, obwohl Shogo ihn für eine einmalige Chance hält sich küssen zu lassen.
Jedoch gibt der Schüllerratspräsident so schnell nicht auf und versucht sich weiterhin dem schüchternen Retsu zu nähern, was mit nur wenig Erfolg gekrönt wird. Shogo kann nicht verstehen, warum Retsu sich nicht traut ihn wenigstens einmal einzuladen oder einfach zu sagen das er verliebt ist, da geschieht für ihn etwas unglaubliches. Eigentlich hatte er auswärts essen gehen wollen, da er alleine zu Hause wäre aber Retsu lädt ihn zu sich nach Hause zum Essen ein. Der Haken an der Sache: Retsu hat zwei kleine Geschwister die Zuhause bereits auf ihn warten. Der Abend verstreicht ereignislos und Shogo macht sich auf, die Wohnung zu verlassen. An der Tür stehend gibt er Retsu eine letzte Chance seine Hand zu nehmen oder ihn gehen und für immer in Ruhe zu lassen. Fast aus dem Haus entschließt sich Retsu doch dazu über seinen Schatten zu springen und greift nach Shogos Arm. Retsu gesteht endlich seine Gefühle und der Abend endet mit einem Happy End für die beiden. Beide verbrachten das Wochenende gemeinsam und sehen sich nun als liiert an. Am Montag darauf bekommt Retsu von seinem Liebsten ein Buch in die Hand gedrückt, dass sich nach dem ersten Lesen als Anleitung für schwulen Sex entpuppt.
Drei Wochen später ist zwischen den beiden immer noch nichts gelaufen und Shogo wird langsam aber sicher ungeduldig. Da die nächsten Prüfungen anstehen hat er sich ein Zimmer in einem Hotel gemietet um alleine und in Ruhe lernen zu können. Die perfekte Gelegenheit für ein Stelldichein. Er fragt Retsu ob er nicht Lust vorbeizukommen, da es sich bei dem Zimmer auch noch um ein Doppelzimmer handelt und gesteht ihm dabei, dass er gerne Sex mit ihm haben würde. Die beiden verabreden sich doch am besagten Tag erscheint Retsu nicht im Hotel und Shogo beginnt sich zu sorgen. Er fragt sich ob er zu voreilig war und ob er Retsu mit seinem Wunsch nach dem ersten Mal verschreckt habe. Als er sich etwas aus einem nahe gelegenen Supermarkt holen will, findet er Retsu vor dem Hotel. Dieser erklärt ihm warum er nicht gekommen war und sich nun nicht mehr getraut hatte auf das Zimmer zu kommen. Shogo zeigt sich verständnisvoll und beide verschwinden auf das Hotelzimmer.
Obwohl die Nacht für Shogo zufriedenstellend verlaufen ist, wünscht er sich von seinem Freund doch viel mehr Aktivität. Unter einem Vorwand lockt er ihn nach der Schule in einen Abstellraum im oberen Stockwerk der Schule. Beide sind allein und Shogo deutet erneut an, dass es ihm nicht reicht nur in Retsus Nähe zu sein. In dem Raum gibt es ein Sofa auf das sich Shogo setzt und er nötigt Retsu sich davor zu knien. Shogo verbietet es dem anderen ihn zu berühren und beginnt sich selbst zu berühren. Obwohl es Retsu verboten worden war übernimmt er endlich die Initiative und beide vergnügen sich schließlich auf dem Sofa. Leider war es nur ein einmaliger Ausbruch und Shogo muss sich weiterhin ins Zeug legen Retsus aktive Seite herauszufordern. Die nächste Gelegenheit bietet sich dann auf einer Veranstaltung der Schule, bei der sich die Mitglieder des Schülerrates verkleiden und junge Mädchen in einem Café bedienen.
Fazit: Ein etwas schüchterner Seme und ein fordernder Uke? Jedem der diese Vorstellung gefällt sollte aber nicht zu viel von „Hauptfach Liebe“ erwarten. Die Geschichte ist und bleibt zuckersüß und lässt sich auch leicht von einem jüngeren Publikum lesen. Trotzdem bleibt der Manga aufgrund der Liebesszenen FSK 18.
Fragwürdig bleibt die Tatsache das Retsus jüngere Geschwister alleine zu Hause sind ohne Aufsicht und auch Shogos Geschmack, der es wirklich süß findet Retsu als Hund samt Maske zu verkleiden. Ob einen da der Sex mit einem Retsu mit Hundeöhrchen auf dem Kopf wieder aufheitert oder nur mehr am Boden zerstört, erfährt man nur, wenn man den Manga liest. Sofern man nicht nach den ersten Kapiteln von Retsus immer gleicher schüchterner Art genervt ist, die er auch am Ende nicht ablegen kann.
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