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Ami Suzuki, Kaname Itsuki
Egmont Manga & Anime
2 Bände
ISBN: 978-3-7704-7084-6
6,50€
Geschichte:
Das Bordell „Hanafuriro“ ist Anlaufstelle für jeden, der die Nacht nicht allein verbringen möchte und auch für Familien, die Geld benötigen und ihre Kinder an Bordelle verkaufen um nicht zu verhungern. Auch Kagero wurde von seiner Großmutter hierher gebracht, nachdem seine Mutter sich jedem Mann in ihrer Nähe angeboten hatte. Er sollte für die Sünden seiner Mutter büßen und findet sich nun in einem reinen Männerbordell wieder.
Als Neuankömmling vorgestellt, trifft Kagero auf einen frechen Jungen, der zuerst einmal checkt, ob der neue auch wirklich ein Junge ist, indem er den Kimono des Fremden hebt. Zwischen den beiden Jungen entbrennt schnell ein Streit, der von den Angestellten geschlichtet werden muss. Kagero versteht zuerst seine Rolle im Bordell nicht und ist verwundert, als Kicho, der freche Angreifer, ihm eine rosige Zukunft im Bordell vorhersagt.
Die folgenden Wochen werden mehr als anstrengend für Kagero, da Kicho nur Blödsinn im Kopf hat und ihn immer wieder mit hineinzieht. So wird Kagero für einen Diebstahl aus der Küche bestraft, als sich einige Krümel der Speise in seinem Zimmer finden, da sich Kicho bei ihm versteckt hielt. Der kleine Dieb scheint von der Bestrafung seines Freundes nicht wirklich beeindruckt und beginnt wieder Kageros Schönheit zu bewundern. Aus Spaß beginnt er seine Haare zu kämmen und frisiert Kagero zwei Zöpfe rechts und links am Kopf, ähnlich einer Mädchenfrisur. Kicho kam aber nur zu Kagero um ihm zu sagen, dass Tamafuyo, der momentane Star des Bordell, mit ihm sprechen wollte. Da er nun aber zu spät kommt, wird Kagero bestraft und muss die von Kicho gemachte Frisur den ganzen Abend lang tragen und bekommt wegen dem Diebstahl nichts zu essen.
Trotz allem lernt Kagero nicht sich von Kicho fernzuhalten, da dieser immer wieder eine nette Seite zeigt, bevor er wieder Unfug ausheckt. Als beide in der Küche einen Topf mit einer seltsamen Brühe finden, überredet Kicho, wissend das es sich um eine Art Gleitgel handelt, seinen Freund dazu einmal zu kosten. Als sie erwischt werden stößt Kagero den Topf um und wird von Kicho vor der heißen Flüssigkeit gerettet. Beide landen im Bad, wo sich Kicho mit kaltem Wasser um seine Verbrennungen kümmert und sich offensiv an Kagero ranmacht, als er ihn waschen will und zwischen seine Beine greift. Zum Glück für Kagero wird er von einem Angestellten zur Vertretung von Tamafuyo gerufen und muss nun die Zeit bis zum eintreffen der Geisha überbrücken. Da er sich noch in der Ausbildung befindet, sollte er nicht mit den Kunden schlafen oder sich an sie ranmachen. Vor allem nicht an dieses Kunden, da es sich dabei um den Liebhaber von Tamafuyo handelt. Leider sieht der Kunde dies anders und beginnt Kagero zu begrabschen. Tamafuyo erwischt die beiden und zerrt Kagero aus dem Zimmer um ihn zu bestrafen. Kagero flüchtet sich auf den Dachboden, wo er auf Kicho trifft, der sich auch oft dort aufhält und reden über ihre Vergangenheiten und geben sich das Versprechen zusammen durch das Tor des Rotlichtviertels zu gehen, sobald ihre Ausbildung abgeschlossen ist.
Schon bald ist es soweit und Kicho feiert seine Entjungferung, um eine vollwertige Geisha zu werden. Kagero muss auf Wunsch von Kicho zusehen, wie die Kunden um ihn werben und ist damit mehr als unzufrieden. Als Kicho ihn aufheitern will, beginnt dieser wieder mit ihm zu flirten und wird später von einem Angestellten daran erinnert, dass es verboten ist untereinander eine Beziehung zu führen oder Sex miteinander zu haben. Zur Kimonoprobe verspricht Kicho Kagero, dass er für ihn zu seiner Feier den schönsten Kimono aussuchen würde. Doch Kagero will nicht und ist eifersüchtig auf die Gäste, für die Kicho seine Jungfräulichkeit hergibt. Kagero will mit ihm fliehen, doch für Kicho ist das Bordell nur ein Job und eine Flucht würde nur Probleme mit sich bringen. Da sich der Jüngere nicht mehr zusammenreißen kann und Kicho nicht gehen lassen will, lässt dieser ihn ins Lagerhaus sperren.
Erst als alles vorbei ist lässt man ihn wieder gehen doch äußerlich hat sich an Kicho nichts verändert. Kagero bittet ihn darum ihm zu zeigen, was bei der Zeremonie passiert und schwört aus Trotz seinem Freund, dass er mal mehr Freier bekommen wird als Kicho und mit dem Geld beide freikaufen wird.
Als sich Kagero eines Abends frische Luft verschafft beobachtet er in einem Zimmer Kicho mit einem Freier, der ihm seine Liebe erklärt. Enttäuscht flüchtet sich Kagero auf sein Zimmer und lässt seine Wut an dem Mobiliar aus. Auch als Kicho ihn zur rede stellt kriegt er sich nicht ein und schreit seinen alten Freund an und will nie mehr von ihm berührt werden. Auch Kicho scheint wütend über die abwerten Worte über seine Arbeit zu sein und zeigt Kagero, dass er genau das Gleiche später einmal durchmachen muss. Beide haben Sex und werden am Ende erwischt. Kicho wird zum Vorsteher gerufen und erfährt, dass für dieses Vergehen Kagero allein bestraft werden soll und das Bordell verlassen muss.
Fazit: Die Zeichnungen und der Einsatz von Rasterfolie sind gelungen, die Stimmung scheint in Ordnung, doch fragt man sich, wieso es in der historischen Kullise, des Rotlichtviertels, Hochhäuser gibt. Vielleicht ist die Bezeichnung auch nur missglückt, da man Kagero in einem Rückblick auch mit Jeans und in T-Shirt sieht und Kunden Anzüge tragen.
Die Geschichte selbst bietet viel Potential und ich hoffe, dass es sich in den folgenden Bänden noch etwas mehr entfaltet und die Charaktere damit wachsen, denn bisher ist die Geschichte einfach zu vorhersehbar und oberflächlich, obwohl die Charaktere genug Tiefe besitzen.
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