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Yukine Honami, Maki Kazumi
Carlsen Manga
Einzelband
ISBN 978-3-551-78648-7
6,00 €
Geschichte:
Toru findet nicht den Mut seinem Freund Ryoji seine Liebe zu gestehen. So behält er seine Gefühle für sich und sieht zu, wie Ryoji sich mit den Mädchen an ihrer Schule amüsiert. Überraschenderweise sagt Ryoji ihm jedoch eines Tages beim gemeinsamen Mittagessen das ihn der Anblick seines Freundes anmachen würde. Toru ist im ersten Moment erschrocken und weis nicht, wie er damit umgehen soll, nachdem Ryoji es als kleinen Scherz abtut.
Kurz darauf erfährt Toru von der neuen Freundin, mit der Ryoji nun zusammen ist und auch Sex mit ihr hat. Scheinbar war diese Bemerkung seines besten Freunden wirklich nur ein Spaß gewesen, der jedoch seine Gefühle bewegt hatte. Natürlich kann Toru den beiden nicht einfach zusehen und fühlt sich in seinen heimlichen Gefühlen für Ryoji verletzt. Dieser macht seinem Freund Toru wenig später ein unmoralisches Angebot: Er will mit ihm schlafen um endlich seiner Lust freien Lauf zu lassen, da er wegen Toru nicht mehr mit seiner Freundin schlafen kann. Immer wenn sie Sex haben sieht er nur Toru dabei.
Um sich auf andere Gedanken zu bringen versucht Toru in seinem Kunstclub an einem Werk für eine Ausstellung zu arbeiten, doch fällt ihm kein Thema ein und so bleibt seine Leinwand vorerst leer. Nachdem Ryoji Toru gefragt hatte ob er nach der Schule auf ihn warten würde, gehen die beiden gemeinsam nach Hause. Leider führt der Weg geradewegs in Ryojis Wohnung und in dessen Bett. Obwohl Toru kein gutes Gefühl dabei hat, lässt er der Prozedur über sich ergehen. Er weis, dass Ryoji keine Gefühle für ihn hat aber trotzdem schlafen beide immer häufiger miteinander. Auch wenn Toru überhaupt nicht will, gibt er sich seinem Freund hin, bis er es nicht mehr aushält und sich dem Vorsitzenden des Kunstclubs Kashiwazaki anvertraut.
Dieser schlägt Toru vor mit ihm auszugehen und somit Ryoji klar zumachen, dass er kein Interesse mehr an Sex mit ihm und nun einen richtigen Freund hätte. Toru bemerkt jedoch zu spät, dass auch Kashiwazaki seinen Profit aus ihrer gemeinsamen Zeit schlagen will.
Fazit: Eine typische Schuljungengeschichte, die auf den ersten Blick durch die zarten Bilder sehr in ihren Gefühlen betont wird, jedoch kann dies nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass es sich bei den Aktionen zwischen Toru und Ryoji wohl mehr um Vergewaltigung handelt, denn um gegenseitige Liebe (da Toru oft genug sagt, dass er nicht will).
Hat jemand also mit diesem Thema ein Problem und sträubt sich vor Manga, in denen solches Mittel zum Zweck ist und nicht in seiner Ernsthaftigkeit behandelt wird, sollte er lieber die Finger davon lassen um einer Enttäuschung zu entgehen.
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